Apr 1 2010

Von einer Superlative zur nächsten…

Western Australia oder das Land der Superlativen: Größter Bundesstaat Australiens, kleinste Einwohnerdichte, längste gerade Straße der Welt, etc. pp.

Und jetzt kommen noch zwei Superlativen hinzu!

Manja kann ihr Glück kaum fassen und springt vor Freude in die Luft! Sie hat soeben den besten Strand Australiens für sich entdeckt. Na, wer würde da nicht in die Luft gehen?!?

Die Bildbezeichnung ist übrigens nur P18!

Hui, kaum hatten wir das eine Highlight verdaut, kam keine 50 km danach der nächste Brüller. Der weißeste Strand Australiens!

Statt die Schönheit der Natur zu genießen, musste Holm Liegestütze machen, damit die Plauze bei den nächsten Oben-Ohne-Bildern nicht arg so dolle über die Shorts hängen würde. Das entsprechende Video dazu ist noch in  Arbeit und wird wohl noch in diesem Jahrzehnt erscheinen…

Ja, ich geb’s ja zu! Beim Liegestützezählen habe ich mich vielleicht um die ein oder andere Nachkommastelle verzählt…

Wer quietschenden Sand hören will, begebe sich hierher. Höchst erstaunlich…

Abgesehen davon denke ich, die hätten das Strand-Spielchen hier noch unendlich weiter treiben können. Was kommt als nächstes? Der kürzeste Strand? Der dunkelste Strand? Der Strand mit den meisten Kängurus? Wir sind gespannt…


Mar 25 2010

It’s about Time! About Macro Time…

Der Vorteil bei 25 kg Fotogepäck ist, dass man allerlei Objektive zur Auswahl hat- unter anderem auch dieses 70 mm Macro. Herrrlisch…

Damit zaubert man auch wirklich alle Details der kleinen, na ja, putzigen Tierchen auf die Linse. Als erstes Beispiel einen Käfer, der mir auf einer unserer vielen wilden Übernachtungsplätze vor die Nase gelaufen ist. Sieht aus wie eine Mischung zwischen einem Leopard-2-Panzer und einem Nilpferd.

Anmerkung am Rande: Die Schweizer Bildunterschrift “It’s a Bööög!” – geklaut von einem allseits wohlbekannten Arbeitskollegen aus dem französisch sprechenden Teil der Schweiz – passt übrigens auch gut zum letzten Kommentar das Arztes. Dieser hatte nämlich nach der Untersuchung der Gewebeproben lauthals verkündet:

“You have bugs in your stomach.”

Also wörtlich übersetzt hätte ich quasi Käfer im Magen. Er meinte allerdings Bakterien und man kann sie nicht einfach zertreten, sondern muss Antibiotika nehmen…

Beim zweiten Foto handelt es sich mal wieder um ein Spider Update. Als wir durch den Jungel auf den Whitsunday Islands spatziert sind, hatte ich auf einmal direkt vor mir diesen knuddeligen Zeitgenossen vor der Rübe hängen. Es verwundert nicht, dass das Bild ordentlich verruckelt aussieht, da das ausgefahrene Objektiv fast eines der acht Augen eindrückte. Weiß man, wie schnell sich eine 15 cm große Golden Orb Spider bewegen kann, kann man nachvollziehen, warum ich derart nervös rumgezittert habe. Holy Shit!

Die Spannweite der Beine kann übrigens bis zu 25 cm betragen…

Makroobjektive sind aber auch für Pflanzen gut zu gebrauchen. Beispiel gefällig? Siehe Seerosenblüte…


Mar 3 2010

Was von Perth noch übrig blieb – Part II…

Von den schönen Weingegenden hatte Manja ja schon berichtet. Oftmals gab es dann dort auch allerlei künstlerische Ergüsse zu sehen, oder was man dafür halten sollte. Damit Ria was zum Nachbasteln hat, hier den balancierenden Zinnmann. Der passt ja immerhin auch zu den Wizards of OZ

Strohballen zu fotografieren – ein Muss für jeden Fotografieanfänger. Verfälscht man das Ergebnis dann noch so schön wie Manja, dann ist es auch gut genug für unsere Internetseite:

Ein absolutes Highlight unserer Westküstentour war das Gingin Gravity Discovery Center. Hier konnte man allerlei physikalische Experimente am eigenen Leib ausprobieren. Beispielsweise konnte man über einen mehrere km langen Schlauch seine zeitversetzte Stimme hören (Schallgeschwindigkeit lässt grüßen) oder auf einen schrägen Turm von Pisa klettern und Wasserbomben nach unten werfen (Galileo lässt grüßen)…

Direkt neben dem Gravity Center war das Gingin Obervatorium. Hat man sich dort des Nachts eingefunden, durfte man einen tiefen Blick in die Galaxis riskieren. Tja, gibt’s keinen  Smog und kein Streulicht, kann man auch wirklich alles ganz genau sehen! Einfach herrrrlisch…

Durch die riesigen Teleskope sieht das Universum doch gleich ganz anders aus und man bekommt mal ein ganz anderes Gefühl für Relationen…

Zum krönenden Abschluss konnten wir noch direkt vor dem Observatorium in unserem Van nächtigen. Ganz alleine. Keine Menschenseele in zig Kilometern Umkreis. Nur wir beiden romantisch unter dem Sternenhimmel…

Junge, junge, wer hätte gedacht, dass ich mal solche Worte niederschreibe…


Feb 21 2010

Was von Perth noch übrig blieb – Part I…

Ja, da war die Welt noch in Ordnung. Altes Jahrzehnt, keine Leiden, keine Bewerbungsschreiben…

Es sind doch noch einige Bilder aus Perth und Umgebung übrig geblieben, die wir Euch nicht vorenthalten wollen.

Fangen wir am besten mit einem Gefängnis in Fremantle an. Eine kleines Künstlerstädtchen ganz in der Nähe von Perth. Statt aus dem Gefängnis auszubrechen, hat Manja diesmal den Spieß umgedreht und ist ganz frech eingebrochen! Das Gefängnis war nämlich schon bei unserer Ankunft für Touristen geschlossen. Manjas Augenzwinkern konnte der Gefängniswart dann aber doch nicht wiederstehen und hat für uns eine Ausnahme gemacht.

Die Überschrift einer gewissen Fernsehserie wurde deshalb leicht abgeändert:

Das viele Grün der Stadt ist natürlich auch immer wieder ein Sammelpunkt für die Ratten der Lüfte. Die gibt’s anscheinend auf der ganzen Welt…

Irgendwo, 200 km nördlich vor Perth ist dann dieses Bild entstanden. Manja sinniert vor einem Kriegsdenkmal. Bloß worüber?!?

Wahrscheinlich darüber, wie viel Glück wir hatten, dass wir noch instinktiv schnell zum fliegenden Reifenwechsel gefahren sind, bevor uns die Reifen um die Ohren geflogen wären…

10 min früher ist uns nämlich aufgefallen, dass Mr. Van de Camps rechter Vorderreifen wohl nur durch eine göttliche Fügung bisher noch nicht zerfetzt worden war…


Dec 31 2009

UPDATE: Snorkeling was sooo 2009ish…

Update:

Da wir immerhin zaubern können und das Internet bekanntlich schneller als die Ringe der Zeit wandert, können wir Euch bereits jetzt schon das neue Jahr prophezeien…

Let us introduce to you – MMX!

mmx

Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende entgegen und ich habe noch ein Versprechen einzulösen. Ihr habt es nicht anders gewollt, hier kommt das Schnorchelvideo!

Rutscht schön ins neue Jahr und denkt an uns, wenn in Sydney die Harbour Bridge mal wieder Feuer speit. Dann sollten wir nämlich im Idealfall irgendwo unter den zig Millionen Leuten irgendwo rumlaufen…


Dec 27 2009

Im Weingut tut Wein gut… oder Bier…

So, da sind wir also: in der schönen Weinregion um Margaret River in Western Australia, in der sich ein Weingut an das andere reiht. Da wir genug von der Großstadt Perth hatten und unser Auto mal wieder Mucken machte, beschlossen wir, unser Elend mit Anstand zu ertrinken. Wie praktisch, dass man dazu noch vor dem Saufgelage den Magen mit Käääs und Schoggi in den heimischen Käsereien und Schokoladenfabriken randvoll bis kurz vor dem Erbrechen füllen kann…

Danach musste unser Romantiker Holm erstmal die schönen Blümchen fotografieren. Dafür ist er ja bekannt…

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Ich spazierte derweil durch die schönen Weinreben und suchte das Licht am Ende des Tunnels unserer nicht enden wollenden Autoreparaturen…

into-the-light

Soviel Romantikausdauer muss natürlich belohnt und so bekam Holm dann endlich sein heiß ersehntes Sixpack der etwas anderen Art aus der Hofbrauerei…

holm-sixpack

“Halt, nicht so schnell! Ich will auch mal probieren!” – Zu spääät…


Dec 18 2009

Hands on Perth…

Endlich haben wir es erreicht: Perth, die weit und breit einzige Großstadt Westaustraliens. Perth ist selbst für an Entfernungen gewohnte Australier wie ein fremdes fernes Land – es liegt sogar näher an Singapur als an Sydney. Mit 1,4 Mio Einwohner geht es aber noch recht gemütlich zu, sodass auch Cowboy Holm sich in die City traute…

grosstadt-cowboy

Während Holm noch den rasenden After-Work-Bikern aus dem Weg gehüpft ist, habe ich mich schonmal an die frühlingshaften Blumen, die überall in den Parks von Perth blühen, genähert. Ach wie war das nochmal? Ich soll ja nicht immer alles anfassen… egal…

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Ach ja, die Biker: es scheint, als müsse ganz Perth nach der Arbeit die mittags mit Fast Food angefutterten Kalorien wieder abtrainieren. Aber bei den tollen Radwegen mit der Skyline immer nebendran kann man schon zum Sportjunkie werden…

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…muss man aber auch nicht. Stattdessen haben wir uns lieber mit frisch gebackenen Waffeln und Eis den Nachmittag versüßt. Und während Holm noch fleißig Bilder schießt, fang ich schonmal an…

sweetheart


Dec 12 2009

The Pinnacles of Cervantes…

Nun sind wir also schon fast in Perth angekommen. Zuvor gibt es aber noch einen kleinen Nationalpark zu sehen, welcher mit lustigen Hügeln aus dem Boden aufwarten kann – die Pinnacles. Laut Wörterbuch steht das Wort unter anderem für “Gipfel – Zinne – Spitztürmchen”. Jupp, das passt auch ganz gut, oder was meint ihr?

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Ein riesiges Areal nur mit Spitztürmchen. Nur Spitztürmchen? Nein, nicht ganz! Da haben sich doch drei Schlingel ins Bild geschlichen. “Manja, halt mal den Fotorucksack, ich muss Kakadus jagen.” Während die Burschen anfangs nur davongedackelt sind, hatten sie irgendwann gänzlich genug und flogen auf und davon. BÄNG! – “So, Foto fert’sch…”

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Was dem Golfprofi sein Caddy, ist dem Holm seine Manja. Diese darf nämlich immer schön 50 kg Fotogepäck durch die Gegend tragen. Das stärkt die Nackenmuskulatur und ihr Trizeps ist auch schon beachtlich. “Weiter so, Manja!”

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Dec 8 2009

He sells Sea Shells…

Die Shark Bay hat so einiges zu bieten. Neben den ältesten Lebewesen der Welt (winzig kleine Stromatoliten, die sich zu Haufen im Wasser zusammentun) kann man auch Delfine und Pelikane füttern.

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Aber das Highlight war der Strand, welcher komplett aus kleinen Muscheln bestand – Shell Beach. Unglaublich, wie man eine derartige Location mit etwas Fantasie fototechnisch ausbeuten kann. Wir haben uns ein paar Special Moves ausgedacht, um die Bilder fetziger zu gestalten. Holm zeigt, wozu er seine Froschfüße noch benutzen kann:

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Und Manja präsentiert in bester Postkartenmanier, wie leicht das Leben sein kann:

cast-away


Dec 5 2009

Deep green Sea…

Ja, ja, das liebe Meer. Tausendfach besungen, gemalt, vergöttert – nicht umsonst!

Seit einiger Zeit düsen wir nun die Westküste hinunter und immer mit von der Partie: der Indische Ozean. So schön er auch auf dem Bild aussehen mag, es verstecken sich doch einige Geheimnisse darunter, die wir Euch nicht vorenthalten wollen.

deep-green-sea

Fangen wir an mit diesem kleinen Genossen. Nur einige Zentimeter groß und kann trotzdem ganz schön grimmig dreinschauen. Die Seepferdchen sind natürlich immer der Hingucker in den Aquarien der Umgebung.

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Auch wenn er auf den ersten Blick wie der schlechtgelaunte Bruder von Nemo ausschaut – er ist’s nicht! Den genauen Namen hab ich mir auch nicht gemerkt, ich fand nur den Kontrast zwischen dem Fisch und der Seeanemone schön…

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Und schlussendlich kommt er mit großem Tamtam und der bekannten Musik aus dem Off: Dummmm-Dummmm, Dummm-Dummm, Dumm-Dumm…

Der weiße Hai!

Da bekommt man aber ‘nen ganz schönen Schrecken, wenn man nur durch eine Glaswand von dem Kollegen getrennt ist und diesen großen Schatten durch das Wasser gleiten sieht. Man überlegt sich doch glatt zweimal, ob man doch nochmal unbedingt auf das Surfbrett krabbeln möchte…

thats-whats-lurking-in-the-water