Jan 30 2011

Surprise, Surprise…

Wie schon der weise Rudi Carrell einst sagte: „Eine gute Idee erkennt man daran, dass sie geklaut wird.“

Ganz nach diesem Motto haben wir wie die Elstern geklaut – und zwar bei DER Seriensensation schlechthin. Lasst Euch überraschen…

The Wizards of Oz are back!


Apr 16 2010

Die 1001 Gesichter der Neliussen…

Ja, ja, die Nelius. Wenn man ein Jahr (oder zwölf Monate oder 365 Tage oder 8760 Stunden oder 525600 Minuten oder 3153600 Sekunden) aufeinander hockt, dann muss man schon hart gesotten sein. Privatsphäre gibt’s hier nur im kleinen Holzhäuschen mit dem ausgeschnittenen Herzchen. Wie fällt also Manjas Jahreszeugnis aus?

Während mein Charakter noch, sagen wir mal, wie ein extrem seltener Rohdiamant geschliffen werden muss, will mir beim besten Willen nichts Schlechtes über das weibliche Pendant einfallen. Selbst, wenn das Geld wieder knapp wird, kann sie noch wie ein Honigkuchenpferd lachen. Bewundernswert!

Auch ist sie schon viel abenteuerlustiger geworden. Wer hätte noch vor einem Jahr gedacht, dass sie nebst Rochen im dunklen Ozean schnorcheln geht oder sich auf einem dieser vierrädrigen Ungetüme einen Krampf im Finger holt?

Da war also doch die ganze Zeit eine Ms. Indiana Jones in ihr versteckt, ha! Den Hut kann sie sich ja schon mal von mir leihen…

Klar, wenn ihr Rumpelstilzchen wieder wütend im Kreis herumhüpft, dann wünscht sie sich schon manchmal, dass Tarzan mit seinem Lendenschurz an der Liane angeschwungen kommt und sie erretten würde.

Macht er aber nicht. Statt dessen kommt dann immer nur der zottelige Affe zurück und bittet um Vergebung. Ugh!

Was will ich sagen? Ich kann mir keinen besseren Banknachbar vorstellen und plane in Gedanken schon mal die nächste Reise. Also, wohin wird’s denn als nächstes gehen, Neliussen?!?


Apr 10 2010

Die tausend Gesichter des Mr. Engelbrecht…

Wenn man ein ganzes Jahr mit dem werten Herrn Engelbrecht auf Achse ist, dann kann man ihn in allen erdenklichen Gemütsverfassungen live erleben. Da sich unsere Reise so langsam dem Enge zuneigt, ist es an der Zeit, der Welt zu zeigen, was ich so alles mitmachen musste.

Zuallererst muss man sagen, dass Holm sich – entgegen aller Annahmen – irklich auf etwas konzentrieren kann… wenn er denn will. Hier sieht man ihn vertieft in die Funktionen seines Lieblingsstücks… also der Kamera.

Manchmal aber ist er auch (Gott-sei-dank) wie ein kleines Kind und muss alles, was am Straßenrand herumliegt, zum Toben nutzen.

Hinterher freut er sich dann wie ein Großer darüber, dass er den Gipfel alter Autoreifen mit seiner Manneskraft bezwungen hat. Ich hingegen bin nur froh, dass er den Hüpfer ohne Sturz überstanden hat.

Aber wer hätte das gedacht, auch ein Holm kennt Angst. Jedenfalls hat er mächtig erschrocken drein geschaut, als wir beim Tree Top Walk in einem engen Leiter-Tunnel-Geflecht in Höhen von 30m aufsteigen mussten.

In der umfangreichen Tierwelt des Kakadu National Parks habe ich dann auch Holms Verwandten gefunden, der ebenso gerne sein Spiegelbild betrachtet.

Alle anderen Schnappschüsse von Holm musste ich leider aus Rücksicht auf Kinder und Erwachsene mit schwachem Herzen zensieren.


Apr 4 2010

Tasmania in a Nutshell…

Vier Fakten, die Sie sicher noch nicht über Tasmanien kannten:

  1. Der tasmanische Teufel leidet unter einer seltenen Krankheit.

    Er hat eine ganz besondere Sorte von Krebs, die sich nur unter den Teufeln verbreiten. Sollte nicht bald von Seiten des Staates eingegriffen werden, kann man die kleinen Scheißer wohl bald nur noch ausgestopft besichtigen.Wir hatten Glück und haben Ihn nochmal in voller Lebenslust für Euch festgehalten.Da spielte Holm mit seiner Kamera wohl wieder etwas dicht am Gehege rum, was?!?

    Huiii, ganz schön gereizt der kleine Racker, aber irgendwie muss man ja ein paar Action Shots hinbekommen…

  2. Wer die Wineglass Bay nicht gesehen hat, kann nicht behaupten, in Tasmanien gewesen zu sein.

    Hierbei handelt es sich um eine perfekt geformte Bucht mit weißem Sandstrand und azurblauem Wasser. Nicht, dass man das hier nicht an jeder
    Ecke hätte. Im Gegensatz zu den anderen Stränden muss man hier jedoch erstmal zwei Stunden bergauf und bergab wandern, bevor man in das erfrischende Nass hüpfen kann, welches zu allem Überfluss obendrein noch arschkalt ist…


    Wenigstens hatte man vor den Standardtouristen seine Ruhe…

  3. Tasmanien ist überfüllter als man gemeinhin denkt.

    Hatten wir anfangs noch über die vielen Autos auf der Fähre gelacht, verging uns nach einigen Tagen das Lachen, aber gründlich. Wie sich herausstellte, ist man selbst in abgelegenen Regionen bei nahezu Frostgraden nicht allein. Touristen, soweit das Auge reicht…
    Da blieb uns nur ein AuswegWeglaufen!!!
    Nach einigen weiteren hundert Kilometern auf Straßen ins Nichts wurde man dann aber doch ruhigen Bergseen und Vogelgezwitscher belohnt…

  4. Tasmanien ist nicht mal so klein, wie es ausschaut! Wenn man Tasmanien im Vergleich zum australischen Festland sieht, dann könnte man schnell dem Irrtum erliegen, dass es sich eigentlich nur um eine klitzekleine Insel handeln kann. Weit gefehlt! Mit einer Fläche von knapp 70.000 km² ist es immerhin locker 1,5 mal so groß wie beispielsweise die Schweiz…Man sollte es anders sehen: An Tasmanien sieht man erst mal, wie groß das Festland eigentlich ist…


Mar 28 2010

The Race is on!

Heißa, was für ein Spaß! Nachdem wir völlig unerwartet mitten in Tasmanien riesige Sanddünen entdeckt hatten, musste Holm noch gleich den tasmanischen Tiger in sich rauslassen…

In selbstmörderischer Art und Weise ging es in den Quads über die Dünen. Für alle? Nein, nur ein kleines Mädchen traute sich nicht so recht, den Gashebel zu bedienen. Im Schneckentempo genoss Manja mehr die Landschaft als den Gegenwind…

Wer meint, dass Holm ein Spitzenselbstdarsteller ist, möge bitte einen Kommentar schreiben…

Ach ja, während Ihr das hier lest, sind wir schon auf dem Weg zum Schummelschumi Grand Prix in Melbourne und schauen uns bei Wind und Regen den alternden Formel-1-Star aus der Nähe an, da er offensichtlich langsam genug vorbeifährt. Wir sind aber variabel. Sollte Schumi nichts zu melden haben, fiebern wir eben für Vettel mit…


Mar 22 2010

Update: Mein Name ist Trouble – Mr. Van de Trouble…

Kaum hatten wir die letzten Meter auf Tasmanien zurückgelegt und befanden uns schon fast wieder in der Fähre, fing es an…

Rattattattattattatta…

Hatten wir anfangs noch auf alleinige Besserung gehofft, wurden wir heute von der harten Realität eingeholt.

“Wahrscheinlich Auspuffkrümmer – das wird teuer!”

Ach nee, darauf wären wir gleich gar nicht alleine gekommen. Unser Auto haben wir inzwischen wohl bald zweimal in Reparaturkosten bezahlt. Davon waren alle Reparaturen von der Marke “Das wird teuer!”. Da ist ihm so kurz vor dem Ziel die Puste ausgegangen - wie dem Vettel. Tragisch, tragisch, tragisch – und vor allem teuer, teuer, teuer…

Statt “Postkarten aus Australien” heißt unser neues Motto nun “Münzen… ähmmm… Scheine für Mr. Van de Camp“. Manja und ich verabschieden uns (mit Rattattattattattatta) in den Van zum Heulen…

Update:

Nachdem wir also 6 Stunden im Autohaus verbracht haben, während es sich der Van in der Werkstatt gemütlich machte, können wir nun folgendes berichten:

  • In Perth war ein Sturm, wie seit Jahren nicht mehr,
  • die Debatte um die Gesundheitsreform ist in vollem Gange und
  • Sandra Bullocks Ehemann hat sich mit einer tätowierten Nazischnalle vergnügt.

Aha, na wer hätte das gedacht. Diese neuartigen Fernsehgeräte sind wirklich informativ, vor allem wenn alle fünf Minuten der gleiche Mist wiederholt wird. Repetition sorgt für einen nachhaltigen Lerneffekt…

War sonst noch was? Ach ja – wir sind wieder $319 ärmer…


Mar 19 2010

We didn’t start the Fire…

…or did we?!?

Holm hat zu seinen Wurzeln zurückgefunden – Schlafen, Jagen & Feuer machen – und ist wie ein 1A-Neanderthaler um das Feuer gehüpft…

…oder wie Rumpelstielzchen?!?

Na jedenfalls haben wir alles auf Video festgehalten und sind nicht für die letzten Waldbrände verantwortlich…

…oder sind wir’s doch?!?


Mar 13 2010

Ferry, Ferry Lady…

Nachdem sich die Gemüter nach dem letzten Eintrag gut erhitzt haben, sorgen wir mit einem windigen Video für ein bisschen Abkühlung.

Die neunstündige Odyssee nach Tazzzmanien, kann man hier in Real Time verfolgen…

Haben wir noch mehr coole Videos parat? Na, ihr dürft gespannt bleiben. Und wie sich beim letzten Eintrag gezeigt hat: Nur wer dran bleibt, wird auch belohnt!

Ach, und schön die Daumen drücken, das Schummelschumi auf die Pole rast!!!


Mar 10 2010

Wer will denn ‘ne Postkarte?!?

Da haben mich doch die Schnecke und der Steve auf eine gute Idee gebracht! Wir haben hier nämlich noch ein Kontingent von zehn einzigartigen, originalgetreuen Wizards of OZ-Postkarten zu verschenken!

Die ersten zehn Kommentatoren haben eine Postkarte sicher. Na, wenn das kein Anreiz ist, dann weiß ich auch nicht mehr…

Um das ganze noch individueller zu gestalten, könnt Ihr Euch sogar ein Motiv von unseren Fotos aussuchen! Ja, richtig gelesen, einfach von einem Artikel ein Foto auswählen und ins Kommentarfeld schreiben und ab geht die Post!

Damit ihr noch ein Bild mehr zum Aussuchen habt, hat’s oben noch ein Superschmalzibild. Und jetzt hurtig, hurtig ran an’s Schreiben…

Ein beispielhafter Kommentar sähe in etwa so aus:

“Yeah, die Karte lass ich mir nicht entgehen! Ich hätte gerne das oberste Bild vom Eintrag ‘Typisch Australisch’ mit dem Wasserrad…”


Mar 6 2010

Picknick am Strand…

Bevor es nach Tasmanien geht, muss man noch gediegen am Strand dinieren gehen. Alle weiteren Details des Strandtechtelmechtels und warum Holm nur eine 500 g schwere Picknickdecke tragen kann, entnehmen Sie dem Video…