Apr 13 2010

Die Nachrichten, wie sie sein sollten…

Wer kennt das nicht: Die Nachrichten laufen und es gibt nur Mord und Totschlag und eine Katastrophe nach der anderen. Selbst dem Wettermann kann man heutzutage nicht mehr über den Weg trauen…

Hier, Down Under, läuft alles ein bisschen relaxter ab. Unsere Nachrichten beschränken sich auf das Wesentliche. Sehen Sie selbst – Das Tagesthema:

Jetzt seid Ihr wieder gefragt. Wir haben viel Mühe in das Making of der Nachrichten gesteckt und das Beste in einem Spitzenvideo zusammengestellt. Aber ganz so einfach wollen wir Euch das Video nicht überlassen. Ihr müsst auch ein bisschen Aufwand investieren.

Deshalb gibt’s wieder das gute alte Abstimmungssystem, welches ich schon ein bisschen modifiziert habe. Schafft Ihr es, mehr Ja- als Nein-Stimmen zusammenzuklicken, dann gibt’s das Video. Ansonsten verschwindet es in den ewigen Jagdgründen von Holms Digitalarchiv

Wer will denn das Making of der News sehen?

View Results

Loading ... Loading ...

Wie ihr die Stimmen zusammenbekommt, ist mir egal. Klickt so oft ihr wollt, loggt Euch von anderen Rechnern ein oder animiert die Freunde.

Viel Glück!


Apr 10 2010

Die tausend Gesichter des Mr. Engelbrecht…

Wenn man ein ganzes Jahr mit dem werten Herrn Engelbrecht auf Achse ist, dann kann man ihn in allen erdenklichen Gemütsverfassungen live erleben. Da sich unsere Reise so langsam dem Enge zuneigt, ist es an der Zeit, der Welt zu zeigen, was ich so alles mitmachen musste.

Zuallererst muss man sagen, dass Holm sich – entgegen aller Annahmen – irklich auf etwas konzentrieren kann… wenn er denn will. Hier sieht man ihn vertieft in die Funktionen seines Lieblingsstücks… also der Kamera.

Manchmal aber ist er auch (Gott-sei-dank) wie ein kleines Kind und muss alles, was am Straßenrand herumliegt, zum Toben nutzen.

Hinterher freut er sich dann wie ein Großer darüber, dass er den Gipfel alter Autoreifen mit seiner Manneskraft bezwungen hat. Ich hingegen bin nur froh, dass er den Hüpfer ohne Sturz überstanden hat.

Aber wer hätte das gedacht, auch ein Holm kennt Angst. Jedenfalls hat er mächtig erschrocken drein geschaut, als wir beim Tree Top Walk in einem engen Leiter-Tunnel-Geflecht in Höhen von 30m aufsteigen mussten.

In der umfangreichen Tierwelt des Kakadu National Parks habe ich dann auch Holms Verwandten gefunden, der ebenso gerne sein Spiegelbild betrachtet.

Alle anderen Schnappschüsse von Holm musste ich leider aus Rücksicht auf Kinder und Erwachsene mit schwachem Herzen zensieren.


Apr 7 2010

How to sell a Campervan…

Uiuiui. Das Jahr ist fast vorbei und wir müssen uns bereits Gedanken machen, wie wir den geliebten Mr. Van de Camp verkaufen. Um der Werbung Willen und weil wir Euch ja auch noch eine Hausbesichtigung schuldig sind, haben wir ein kleines Werbevideo gedreht.

Nach nuuur 254 Takes hatten wir auch endlich alle Aufnahmen im Kasten. Auf Manjas Zeugnis steht danach: “Manja gab sich redlich Mühe.”

Here we go:

Ach und nicht wundern, wenn demnächst ein paar frühere Einträge temporär verschwunden sind. Ihr versteht hoffentlich, was ich meine…

Im übrigen erwarte ich Kommentare über meine erotische Stimme aus dem Off…


Apr 4 2010

Tasmania in a Nutshell…

Vier Fakten, die Sie sicher noch nicht über Tasmanien kannten:

  1. Der tasmanische Teufel leidet unter einer seltenen Krankheit.

    Er hat eine ganz besondere Sorte von Krebs, die sich nur unter den Teufeln verbreiten. Sollte nicht bald von Seiten des Staates eingegriffen werden, kann man die kleinen Scheißer wohl bald nur noch ausgestopft besichtigen.Wir hatten Glück und haben Ihn nochmal in voller Lebenslust für Euch festgehalten.Da spielte Holm mit seiner Kamera wohl wieder etwas dicht am Gehege rum, was?!?

    Huiii, ganz schön gereizt der kleine Racker, aber irgendwie muss man ja ein paar Action Shots hinbekommen…

  2. Wer die Wineglass Bay nicht gesehen hat, kann nicht behaupten, in Tasmanien gewesen zu sein.

    Hierbei handelt es sich um eine perfekt geformte Bucht mit weißem Sandstrand und azurblauem Wasser. Nicht, dass man das hier nicht an jeder
    Ecke hätte. Im Gegensatz zu den anderen Stränden muss man hier jedoch erstmal zwei Stunden bergauf und bergab wandern, bevor man in das erfrischende Nass hüpfen kann, welches zu allem Überfluss obendrein noch arschkalt ist…


    Wenigstens hatte man vor den Standardtouristen seine Ruhe…

  3. Tasmanien ist überfüllter als man gemeinhin denkt.

    Hatten wir anfangs noch über die vielen Autos auf der Fähre gelacht, verging uns nach einigen Tagen das Lachen, aber gründlich. Wie sich herausstellte, ist man selbst in abgelegenen Regionen bei nahezu Frostgraden nicht allein. Touristen, soweit das Auge reicht…
    Da blieb uns nur ein AuswegWeglaufen!!!
    Nach einigen weiteren hundert Kilometern auf Straßen ins Nichts wurde man dann aber doch ruhigen Bergseen und Vogelgezwitscher belohnt…

  4. Tasmanien ist nicht mal so klein, wie es ausschaut! Wenn man Tasmanien im Vergleich zum australischen Festland sieht, dann könnte man schnell dem Irrtum erliegen, dass es sich eigentlich nur um eine klitzekleine Insel handeln kann. Weit gefehlt! Mit einer Fläche von knapp 70.000 km² ist es immerhin locker 1,5 mal so groß wie beispielsweise die Schweiz…Man sollte es anders sehen: An Tasmanien sieht man erst mal, wie groß das Festland eigentlich ist…


Apr 1 2010

Von einer Superlative zur nächsten…

Western Australia oder das Land der Superlativen: Größter Bundesstaat Australiens, kleinste Einwohnerdichte, längste gerade Straße der Welt, etc. pp.

Und jetzt kommen noch zwei Superlativen hinzu!

Manja kann ihr Glück kaum fassen und springt vor Freude in die Luft! Sie hat soeben den besten Strand Australiens für sich entdeckt. Na, wer würde da nicht in die Luft gehen?!?

Die Bildbezeichnung ist übrigens nur P18!

Hui, kaum hatten wir das eine Highlight verdaut, kam keine 50 km danach der nächste Brüller. Der weißeste Strand Australiens!

Statt die Schönheit der Natur zu genießen, musste Holm Liegestütze machen, damit die Plauze bei den nächsten Oben-Ohne-Bildern nicht arg so dolle über die Shorts hängen würde. Das entsprechende Video dazu ist noch in  Arbeit und wird wohl noch in diesem Jahrzehnt erscheinen…

Ja, ich geb’s ja zu! Beim Liegestützezählen habe ich mich vielleicht um die ein oder andere Nachkommastelle verzählt…

Wer quietschenden Sand hören will, begebe sich hierher. Höchst erstaunlich…

Abgesehen davon denke ich, die hätten das Strand-Spielchen hier noch unendlich weiter treiben können. Was kommt als nächstes? Der kürzeste Strand? Der dunkelste Strand? Der Strand mit den meisten Kängurus? Wir sind gespannt…


Mar 28 2010

The Race is on!

Heißa, was für ein Spaß! Nachdem wir völlig unerwartet mitten in Tasmanien riesige Sanddünen entdeckt hatten, musste Holm noch gleich den tasmanischen Tiger in sich rauslassen…

In selbstmörderischer Art und Weise ging es in den Quads über die Dünen. Für alle? Nein, nur ein kleines Mädchen traute sich nicht so recht, den Gashebel zu bedienen. Im Schneckentempo genoss Manja mehr die Landschaft als den Gegenwind…

Wer meint, dass Holm ein Spitzenselbstdarsteller ist, möge bitte einen Kommentar schreiben…

Ach ja, während Ihr das hier lest, sind wir schon auf dem Weg zum Schummelschumi Grand Prix in Melbourne und schauen uns bei Wind und Regen den alternden Formel-1-Star aus der Nähe an, da er offensichtlich langsam genug vorbeifährt. Wir sind aber variabel. Sollte Schumi nichts zu melden haben, fiebern wir eben für Vettel mit…


Mar 25 2010

It’s about Time! About Macro Time…

Der Vorteil bei 25 kg Fotogepäck ist, dass man allerlei Objektive zur Auswahl hat- unter anderem auch dieses 70 mm Macro. Herrrlisch…

Damit zaubert man auch wirklich alle Details der kleinen, na ja, putzigen Tierchen auf die Linse. Als erstes Beispiel einen Käfer, der mir auf einer unserer vielen wilden Übernachtungsplätze vor die Nase gelaufen ist. Sieht aus wie eine Mischung zwischen einem Leopard-2-Panzer und einem Nilpferd.

Anmerkung am Rande: Die Schweizer Bildunterschrift “It’s a Bööög!” – geklaut von einem allseits wohlbekannten Arbeitskollegen aus dem französisch sprechenden Teil der Schweiz – passt übrigens auch gut zum letzten Kommentar das Arztes. Dieser hatte nämlich nach der Untersuchung der Gewebeproben lauthals verkündet:

“You have bugs in your stomach.”

Also wörtlich übersetzt hätte ich quasi Käfer im Magen. Er meinte allerdings Bakterien und man kann sie nicht einfach zertreten, sondern muss Antibiotika nehmen…

Beim zweiten Foto handelt es sich mal wieder um ein Spider Update. Als wir durch den Jungel auf den Whitsunday Islands spatziert sind, hatte ich auf einmal direkt vor mir diesen knuddeligen Zeitgenossen vor der Rübe hängen. Es verwundert nicht, dass das Bild ordentlich verruckelt aussieht, da das ausgefahrene Objektiv fast eines der acht Augen eindrückte. Weiß man, wie schnell sich eine 15 cm große Golden Orb Spider bewegen kann, kann man nachvollziehen, warum ich derart nervös rumgezittert habe. Holy Shit!

Die Spannweite der Beine kann übrigens bis zu 25 cm betragen…

Makroobjektive sind aber auch für Pflanzen gut zu gebrauchen. Beispiel gefällig? Siehe Seerosenblüte…


Mar 22 2010

Update: Mein Name ist Trouble – Mr. Van de Trouble…

Kaum hatten wir die letzten Meter auf Tasmanien zurückgelegt und befanden uns schon fast wieder in der Fähre, fing es an…

Rattattattattattatta…

Hatten wir anfangs noch auf alleinige Besserung gehofft, wurden wir heute von der harten Realität eingeholt.

“Wahrscheinlich Auspuffkrümmer – das wird teuer!”

Ach nee, darauf wären wir gleich gar nicht alleine gekommen. Unser Auto haben wir inzwischen wohl bald zweimal in Reparaturkosten bezahlt. Davon waren alle Reparaturen von der Marke “Das wird teuer!”. Da ist ihm so kurz vor dem Ziel die Puste ausgegangen - wie dem Vettel. Tragisch, tragisch, tragisch – und vor allem teuer, teuer, teuer…

Statt “Postkarten aus Australien” heißt unser neues Motto nun “Münzen… ähmmm… Scheine für Mr. Van de Camp“. Manja und ich verabschieden uns (mit Rattattattattattatta) in den Van zum Heulen…

Update:

Nachdem wir also 6 Stunden im Autohaus verbracht haben, während es sich der Van in der Werkstatt gemütlich machte, können wir nun folgendes berichten:

  • In Perth war ein Sturm, wie seit Jahren nicht mehr,
  • die Debatte um die Gesundheitsreform ist in vollem Gange und
  • Sandra Bullocks Ehemann hat sich mit einer tätowierten Nazischnalle vergnügt.

Aha, na wer hätte das gedacht. Diese neuartigen Fernsehgeräte sind wirklich informativ, vor allem wenn alle fünf Minuten der gleiche Mist wiederholt wird. Repetition sorgt für einen nachhaltigen Lerneffekt…

War sonst noch was? Ach ja – wir sind wieder $319 ärmer…


Mar 19 2010

We didn’t start the Fire…

…or did we?!?

Holm hat zu seinen Wurzeln zurückgefunden – Schlafen, Jagen & Feuer machen – und ist wie ein 1A-Neanderthaler um das Feuer gehüpft…

…oder wie Rumpelstielzchen?!?

Na jedenfalls haben wir alles auf Video festgehalten und sind nicht für die letzten Waldbrände verantwortlich…

…oder sind wir’s doch?!?


Mar 16 2010

Eine Ruine besser als die andere…

Das Wort Renovierung kommt im allgemeinen Sprachrepertoir eines Australiers offensichtlich nicht vor…

Häuser werden hier nicht renoviert. Die werden einfach so lange stehen gelassen, bis sie komplett verrottet und vermodert sind. Ist ein Haus denn endlich eingestürzt, dann kann man ja wieder obendrauf bauen. Wie praktisch…

Jedenfalls findet man komplett durch Australien eingefallene Häuser, kaputte Wassermühlen und so Zeugs. Sieht natürlich schick auf Bildern aus, wenn man denn sowas mag…

Sollte dann der ganze eingefallene Krempel immer noch nicht für ein interessantes Bild reichen, dann kann man sich gegebenenfalls ja noch anderer Requisiten bedienen:

“Ey, Manja, hier ist noch ‘ne Schubkarre hinterm Haus!”

“Oh man, ich will mich nicht in den Dreck setzen!”

“Ach Quatsch, hab Dich nicht so. Ich pack hier noch die Holzplanken rein, dann sitzte nicht komplett im Müll…”

“@#%&! you!”

“Ja, ich hab Dich auch lieb…”