Jan 25 2010

Man sieht den Baum vor lauter Flachland nicht…

Das Wortspiel musste jetzt mal herhalten, um zu beschreiben, was wir 1200 km lang an der Südküste Australiens erleben durften. Die Nullarbor Plain ist nämlich eine äußerst karge Wüste und wird ihrem Namen (von lat. nulla arbor “kein Baum”) nur allzu gerecht. Man stelle sich unsere tagelange Odyssee etwa so vor:

Da wirklich weit und breit kein Baum – und somit auch kein Schatten – zu sehen ist, verwundert es überhaupt nicht, dass sich manche Bewohner einfach so aus dem Staub gemacht haben.

Wenn man dann doch einmal ein Bäumchen am Wegesrand findet, dann ist er schon seit Ewigkeiten abgestorben und wird für seltsame Zwecke missbraucht. Bitte zählen Sie alle sichtbaren Schuhe…

Die einzigen Bewohner dieser Wüste findet man entweder an überteuerten Tankstellen und vermoderten Motels oder man muss ihnen waghalsig auf der Straße ausweichen.

Was wir im Übrigen erst später rausbekommen haben: Wenn sich die Echsen so flach auf den Boden legen, dann ist das ihr Defensivverhalten. Damit vergrößern sie ihre sichtbare Fläche, um mehr Angst beim Angreifer zu erzeugen. Hat ja glänzend funktioniert. Meine Kamera war nur 10cm von dem Bürschchen entfernt…


Sep 3 2009

Was man so alles auf australischen Straßen findet…

…kann schon erstaunen. Da fährt man nichtsahnend durch die australische Pampa und da liegt plötzlich ein graues Etwas auf der Straße. Man überlegt zuerst, ob man einfach drüber fahren soll, aber Gott sei Dank haben wir es nicht gemacht.

Holm: “Was liegt denn da auf der Straße?”

Manja: “Ein Wombat!!!

wombat

Eine halbe Stunde später machte Holm dann eine Vollbremsung und Mr. Van de Camps Innenleben wurde durcheinander geworfen. Wir wussten doch alle schon immer, dass Holm ein Tierliebhaber ist, und er bremst natürlich auch für kleine Lizards:

lizard-eye