Apr 27 2010

Tiere, Tiere, Tiere…

Auch heute haben wir wieder Tiere, Tiere, Tiere. Die stehen, krabbeln, schwimmen hier überall rum und im speziellen uns vor die Linse.

Der Vogel bescheisst das Pferd in aller Seelenruhe – im wahrsten Sinne des Wortes:

Der Hai wurde aufgrund diverser Ich-dachte-das-Surfboard-wäre-ein-Fisch-Delikte zur Todesstrafe verurteilt und grillt derzeit auf dem elektrischen Stuhl:

Die Kängurumama wundert sich, wann aus Holms dicken Bauch eigentlich mal das Kind rausschaut?

Ich wollte “dicken Bauch” durch “Sack” ersetzen. Manja meinte aber, das wäre ungebürlich.

Die Pelikane geniessen den Sonnenuntergang und singen dabei: “We are shitting on dock of the bay…”:

Die Wildpferde stehen unter Schock, nachdem sie zuvor in das Zelt am Brokeback Mountain geschaut hatten. Ein Zelt, zwei Männer, unendlich viel Zeit – uiuiui:


Nov 29 2009

The Few. The Proud. The Marines…

Der Cape Range National Park bescherte uns wohl den bisher besten Campingplatz. Direkt am Meer konnten wir es ziemlich lange aushalten und haben uns gleich eine Woche eingenistet. Vielleicht versteht Ihr warum, wenn Ihr Euch folgendes Bild zu Gemüte führt…

beach-posing

Zu den regelmäßigen Besuchern unseres Platzes zählte folgende Kängurudame. Der kleine Racker im Beutel hat aber nur rausgeschaut, wenn’s was Interessantes zu sehen gab. Zum Beispiel wenn Muttern mit dem komischen Tier, welches aufrecht auf zwei Beinen geht, um die Wette futtert.

whassup

“Wenn man 30 Tacken pro Tag für Schnorchelzeugs bezahlen soll, dann kann man’s ja auch gleich kaufen!”

Gesagt, getan. Hach, sehen wir in unseren neu erworbenen Wet Suits nicht blendend aus?

gone-snorkeling

Das nächste Foto konnte ich mir einfach nicht verkneifen. In den Staaten haben sie uns den Werbespruch so lange ins Hirn gezimmert, bis ich kurz davor war, zum nächsten Recruiting Center zu laufen…

the-few-the-proud-the-marines

Noch eine nette Anekdote am Rande: Da waten die Manja und ich also so durch das Wasser und es wird und wird nicht tiefer. Na, bei 30 cm Wassertiefe kann man ja nicht tauchen, da würde die Plauze ja immer auf dem Boden aufsetzen. Also – weiter waten.

Während Madam immer schön einen Sicherheitsabstand von 10 m hinter mir hält, gehe ich frohen Mutes voran. Da sehe ich auf einmal unmittelbar vor mir eine riesen Sandwolke aus dem Wasserboden aufsteigen. “Häh, wass’n dat?” Zwei lange Schwänze kommen aus der Wolke hervorgeschossen. “Scheiße, Wasserschlangen!” Aber weit gefehlt! Nun kann man auch die Körper ganz deutlich sehen – ca. 1 m im Durchmesser und pechschwarz.

Zwei Sting Rays hatten sich schön unter dem Boden eingegraben! Welch ein Schreck. Diese possierlichen Tierchen sind ja bekanntlich schon Mr. Steve Irwin nicht sonderlich gut bekommen und Karos Freund wurde auch schon einmal von ihnen in den Fuß gestochen, nachdem er auf sie getreten war. Puh, jedenfalls waren wir in Rekordzeit wieder am Strand…