UPDATE: Typisch australisch…
…diese Wassermühlen.
Die stehen hier überall rum und sind in allen Größen und Ausprägungen zu finden. Eigentlich waren sie dazu gedacht, dass das Wasser für’s Viehzeug aus dem Boden gepumpt wird, aber sie sind schon so zum Wahrzeichen von Australien geworden, dass manche sie auch einfach als Miniversion in den Garten stellen und sich daran erfreuen.
(Oberes Bild, wer hätte das gedacht, von Manja. Warmes Licht und so…)
Da Ihr ja beim letzten Mal so schön mitgeraten habt, gibt’s wieder zwei verschiedene Versionen. Mal sehen, ob Ihr wieder richtig liegt. Diesmal ist es wohl nicht so eindeutig, wer hier was gemacht hat…
(Da war Mr. Engelbrecht am Werk. Silhouette und so…)
Die dazugehörige Fotoaktion zu der Mühle war wieder ein schönes Beispiel, wie stressig es ist, gute Bilder zu machen. Zuvor sind wir tagelang durch die Gegend gefahren und es gab so rein gar nichts zu fotografieren. Dann, 15 Minuten vor Sonnenuntergang auf der rechten Straßenseite:
“Ey, Manja! Das ist unsere Chance”
“Oh, neee, das wird wieder so stressig…”
Tja, was soll ich sagen: Recht hatte sie, stressig wurde es allemal. 15 Minuten im Schnelldurchlauf:
- Weg finden, um zur Mühle zu gelangen,
- Mr. Van de Camp durch Schlaglöcher navigieren, ohne dass wichtige Teile abfallen,
- Fotoausrüstung und Manja quasi noch im Fahren aus dem Auto werfen,
- Objekt wie Geier umkreisen und scheinbar beste Position ausmachen,
- Stativ auf- und ab- und wieder aufbauen (hier kommt wieder Manja ins Spiel),
- verschiedenste Belichtungsstufen ausprobieren (“Haaaa, ich werd’ verrückt! Wo ist nochmal das Mistdrehrad?!?”),
- von A nach B rennen und wieder zurück (“Neee, hier ist doch besser! Oder noch ein bisschen tiefer? Drecks!!!”),
- sich rumärgern, da die ganzen Beine bereits von Moskitos und stacheligem Gras zerstochen werden,
- Scheiße!!!
- Licht weg.
Puh, danach hofft man dann nur, dass sich dieser verdammte Aufwand gelohnt hat und dass man einen Zeltplatz mit einer guten Dusche findet…
Neben den verlassenen Mühlen stehen die dazugehörigen verlassenen Häuser. Eines abgewrackter als das andere. Glänzende Fotomotive sind sie natürlich trotzdem:
(Nochmals der Holm. Altes Haus und so…)


