Mar 22 2010

Update: Mein Name ist Trouble – Mr. Van de Trouble…

Kaum hatten wir die letzten Meter auf Tasmanien zurückgelegt und befanden uns schon fast wieder in der Fähre, fing es an…

Rattattattattattatta…

Hatten wir anfangs noch auf alleinige Besserung gehofft, wurden wir heute von der harten Realität eingeholt.

“Wahrscheinlich Auspuffkrümmer – das wird teuer!”

Ach nee, darauf wären wir gleich gar nicht alleine gekommen. Unser Auto haben wir inzwischen wohl bald zweimal in Reparaturkosten bezahlt. Davon waren alle Reparaturen von der Marke “Das wird teuer!”. Da ist ihm so kurz vor dem Ziel die Puste ausgegangen wie dem Vettel. Tragisch, tragisch, tragisch – und vor allem teuer, teuer, teuer…

Statt “Postkarten aus Australien” heißt unser neues Motto nun “Münzen… ähmmm… Scheine für Mr. Van de Camp“. Manja und ich verabschieden uns (mit Rattattattattattatta) in den Van zum Heulen…

Update:

Nachdem wir also 6 Stunden im Autohaus verbracht haben, während es sich der Van in der Werkstatt gemütlich machte, können wir nun folgendes berichten:

  • In Perth war ein Sturm, wie seit Jahren nicht mehr,
  • die Debatte um die Gesundheitsreform ist in vollem Gange und
  • Sandra Bullocks Ehemann hat sich mit einer tätowierten Nazischnalle vergnügt.

Aha, na wer hätte das gedacht. Diese neuartigen Fernsehgeräte sind wirklich informativ, vor allem wenn alle fünf Minuten der gleiche Mist wiederholt wird. Repetition sorgt für einen nachhaltigen Lerneffekt…

War sonst noch was? Ach ja – wir sind wieder $319 ärmer…


Nov 17 2009

UPDATE! Der teuerste Caravan-Park der Welt…

Hilton, Ritz Carlton & Co. können einpacken, denn hier kommt er, der teuerste Caravan-Park der Welt – das Tropical Motors Inn aus Broome. Eine Nacht in diesem luxuriösen Etablissement kostete uns sagenhafte $ 1309,44! Davon bestreiten einige Backpacker hier den gesamten Australienurlaub…

Nachdem Mr. Van de Camp nämlich so arg ruckelte und wackelte, dass mir ganz schwindelig in der Fahrerkabine wurde, begaben wir uns in die oben genannte Werkstatt. Lange Rede, kurzer Sinn:

“Dat Ding läuft nur auf drei Pötten!”

“Wat? Was soll das heißen?!?”

“Hauptsächlich, dass ihr jetzt ‘ne Stange Geld bei mir lassen werdet…”

Um dies noch einmal für Laien zu übersetzen. Zum reibungsfreien Fahren eines Vierzylindermotors sind offensichtlich auch vier laufende Zylinder notwendig. Leider konnten wir derer nur drei bieten. Diese Differenz ließ sich nur durch genannten Betrag von $ 1309,44 beheben. Alles klar?

Da die ganze Prozedur nun etwas länger dauerte und das Auto nicht mehr zu bewegen war, ist die Übernachtung in der Werkstatt im Preis inbegriffen. Dazu musste man sich um Punkt 5 Uhr dort einfinden und wurde einfach vom Meister höchst persönlich auf dem Grundstück eingeschlossen.

Wir waren jedenfalls restlos bedient. Während Manja jedoch noch mit dem Schicksal haderte…

trouble-trouble-nothing-but-trouble

…nutzte Holm diese einmalige Gelegenheit wie immer für großartige Momente der Selbstdarstellung. Das Duschen neben kaputten Motoren und alten Reifen musste sogleich von Manja für die Nachwelt fotografisch festgehalten werden und macht in der Kategorie Best Gay Picture derzeit Dominics Strandfotos Konkurenz:

giggedy-giggedy

Wie viel wir inzwischen in den Schrotti-Van investiert haben, kann wohl nicht mehr akkurat nachvollzogen werden, wahrscheinlich will man’s auch gar nicht so genau wissen. Den Betrag für diese Nacht wird man allerdings nicht so schnell vergessen…

garage-inc

UPDATE:

Außer vier Zylindern sind nach neuesten Erkenntnissen auch vier funktionstüchtige Reifen vonnöten:

“Also wie jetzt? Aha, Sie meinen also nicht bis zur Karkasse runterfahren?!? Hmmm, ja, verstehe…”

tire-noeoeoed-guaeaeaet

Uiuiui, Wenn das Werner sehen würde…


Jul 2 2009

Home Improvement mit Mr. Engelbrecht

Neulich irgendwo im Nirgendwo hat es dem kleinen Tim Taylor in Holm mal wieder in den Fingern gejuckt und es wurde fleißig an unserem Mr. Van de Camp herumgewerkelt. Es war aber auch dringend nötig, die Fliegengitter zu erneuern, denn ansonsten hat man hier keine Chance gegen Hitze und Mücken. Wer Holm noch nie bei der Arbeit gesehen hat – ich denke da vor allem auch an die Ex-UBS-Teamkollegen – der schaut bitte hier genau hin:

home-improvement

Nach stundenlangem Schrauben, Putzen und etlichen Flüchen war das Werk dann endlich vollbracht. Meine Aufgabe war dabei lediglich, die Tat für die Ewigkeit festzuhalten und uns singende Zeugen Jehovas vom Hals zu halten. Die neueste Ausgabe des Watchtowers landete dabei gleich im Müll.

Schlussendlich wurde noch ein Bild von Holms Sportverletzung vom letzten Surfabenteuer gemacht. Man beachte die beträchtlichen Schürfwunden – hervorgerufen durch Strandsand in Flipflops und kaum mit Photoshop bearbeitet:

holm-fuswunde

Stay tuned für neue Folgen des Heimwerker-Kings…

War sonst noch was? Ach ja, noch ein bisschen Licht zum anschauen:

yellow-gras