May 8 2010

Ich seh die Brücke vor lauter Opern nicht…

Wenn sich das Gebäude, welches Australien definiert und zugleich die berühmteste Oper der Welt darstellt, quasi direkt um die Ecke befindet, dann kommt man um einen Besuch nicht umhin – das Sydney Opera House!

Manja hatte sich ein Comedy-Musical ausgesucht: Tripod VS the Dragon. Die Vorstellung konnte sich wirklich sehen lassen. Kurzbeschrieb: Drei Hampelmänner (siehe Bild unten) und eine Frau mit unglaublicher Stimme geben ein Rollenspiel mit Drachen zum Besten. Leider war’s nach nicht einmal 90 min schon vorbei. Es war so lustig, man hätte sich noch ein bisschen mehr gewünscht…

Vorweg wurde fein diniert. Es gab lecker Pizza unter freiem Himmel beim Quay mit Blick auf die Harbour Bridge. Herrlich…

Weil die Oper nun mal unbeschreiblich schön ist, haben wir sie bei unterschiedlichsten Situationen/Positionen/Emotionen fotografiert.

Selbst bei Nacht und Regen ist’s und bleibt’s ein echter Hingucker:

Auch vom Botanischen Garten hat man eine perfekte Sicht auf die Oper und die Brücke:

Und sollte den Australiern die Oper in Weiß zu langweilig werden, dann wird sie einfach per Beamer angemalt:

Abschließend haben wir unseren letzten Sonnenuntergang in Sydney gerne einer kleinen Fotosession rund um das Prachtstück gewidmet. Und wer immer noch nicht glaubt, dass Holm bei jedem Schiessdreck sofort in die Luft geht, möge dieses Bild als abschreckendes Beispiel betrachten:


Jan 21 2010

Nothing to do today…

…nothing I want to do…

…anyway.

Und deshalb hab ich mich mal hingesetzt und ein paar Filmschnipsel von Sydney zusammengeschnitten.

Bitte setzen Sie sich hin, entspannen sich, lauschen den Worten und folgen den Bildern:

Abschließend noch die Frage: Welche Szene erinnert Euch denn am meisten an ein Backstreet Boys Video?


Jan 4 2010

Eine Party bei der Klipps…

Da wir in rasendem Tempo in Sydney gestrandet sind und ich zu faul bin, die aktuellen Bilder zu bearbeiten, gibt’s mal wieder einen Rückblick.

Es ist gerade Juni und Manja kam mit ihrem Flieger direkt aus Düüütschland zu uns gedüst. In Karos House of Happiness war wieder eine Party angesagt. Eleonore, eine Französin, verabschiedete sich gerade aus Australien. Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist! Hier sieht man sie mit ihrem französischen Mr. Lover Lover Romain auf der Couch sitzen. Hach, Franzosen…

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Zur Feier des Tages holte Fred seine Gitarre hervor und gab den einen oder anderen Song zum Besten.

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Da ließ sich die Klipps natürlich nicht lange betteln und holte ungebeten dieses alte DDR-Musikinstrument, dessen Name mir jetzt partout nicht einfallen will, aus der Schublade, um uns alle mit ihren betörenden Tönen den letzten Nerv zu rauben…

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Manja wurde jedenfalls schon ganz rot vor Zorn…

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Abschließend erdreistete sich Fräulein Klipps doch glatt noch, das Familienfoto so richtig schön zu versauen. Na ja, zwei Finger sind zwei Finger, was?

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Dank Alkoholkonsum kann ich mich nur noch vage an einen ungebetenen Gast erinnern “Hi, I’m blah blah and I work in the city…”. Karo, kläre mich bitte nochmals auf…


Dec 31 2009

UPDATE: Snorkeling was sooo 2009ish…

Update:

Da wir immerhin zaubern können und das Internet bekanntlich schneller als die Ringe der Zeit wandert, können wir Euch bereits jetzt schon das neue Jahr prophezeien…

Let us introduce to you – MMX!

mmx

Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende entgegen und ich habe noch ein Versprechen einzulösen. Ihr habt es nicht anders gewollt, hier kommt das Schnorchelvideo!

Rutscht schön ins neue Jahr und denkt an uns, wenn in Sydney die Harbour Bridge mal wieder Feuer speit. Dann sollten wir nämlich im Idealfall irgendwo unter den zig Millionen Leuten irgendwo rumlaufen…


Dec 2 2009

Playing with the big Boys…

Ein kleiner Nachtrag mal so zwischendurch. Gleich nachdem wir wieder in Sydney gelandet waren und uns noch so herrlich dem Jetlag hingaben, hatte unser Gastgeber Andrew eine super Idee zur Belustigung der Massen.

Statt faul zu Hause auf dem Sofa zu sitzen, saßen wir nun faul in seinem vierradbetriebenen Automobile und begaben uns früh morgens in die Blue Mountains, um dort mal so richtig die Sau raus zulassen…

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Mit von der Party waren noch drei, vier andere dieser besonders umweltfreundlichen Fortbewegungsmittel. Statt wie normal denkende Leute den besten Weg zu nehmen, bestanden diese adrenalinbetankten Superburschis auf die gefährlichste und somit selbstverständlich bekloppteste Strecke.

Ich fühlte mich sofort mindestens dreimal so männlich, denn das ganze Macho-Gehabe wusste zu imponieren. Mir fiel dabei immer nur Tim Taylor, der Heimwerker-King, ein. Am liebsten hätte ich in seiner besten Manier laut losgegrunzt “Wir brauchen mehr POOOWEEER!!!”

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Na ja, am Ende blieben jede Menge verbogenes Metall und zwei glückliche Menschen übrig, die froh waren, dass es sich dabei nicht um ihr Auto handelte…


Aug 31 2009

Wieder da und auch schon wieder weg…

Nach nur 30 Stunden (und gefühlten 100 Stunden) Reisezeit sind wir wieder in Sydney angekommen und haben erst mal noch kräftig mit dem Jetlag zu kämpfen. Alles ist verschoben und man weiß nicht, soll man jetzt Hunger haben oder schlafen gehen oder wie oder was?!? Auf jeden Fall steht Mr. Van de Camp schon ungeduldig vor der Tür und wartet nur darauf, dass es endlich wieder los geht. Wohin die Reise gehen soll? Keine Ahnung! Erst mal raus aus der Großstadt und ab ins Grüne…

Damit mal ein bisschen Schwung in die Seite kommt, haben wir auch gleich mal ein bisschen am Layout gedreht: “The Wizards of OZ” ist ein kleines Wortspiel. OZ steht dabei nämlich weniger für die Zauberstadt, sondern vielmehr für die Faulheit der Australier. Diese sind nämlich so lazy, dass sie sogar Abkürzungen für Abkürzungen brauchen. Australian wird ja bekannterweise allgemein durch Aussie abgekürzt. Wie praktisch jedoch, dass OZ ausgesprochen auch Aussie heisst (phonetisch [‘?zi] und nicht zu verwechseln mit Ossi, was jedoch logischerweise trotzdem stimmen würde…)!

Das Bild zum neuesten Logo kommt übrigens aus einem Labyrinth, welches wir auf unserem Weg gen Norden durchkreuzt haben, und drückt gut aus, wie’s ständig bei uns im Van zugeht. Wenn Frau Nelius “links” sagt, dann fahre ich schon mal aus Prinzip nach “rechts”

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Jul 30 2009

Home, sweet Home…

Ja, die Tage in Sydney werden kalt und der Andy kommt nach Australien. Es wird schleunigst Zeit, das Land zu verlassen! So haben wir denn jetzt wohl offiziell Urlaub vom Urlaub

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Also sitzen wir gerade in Dubai rum und warten auf den Flieger für das letzte Drittel. Zeit für ein bisschen sinnloses Geschwafel (Anm. d. Red: Wobei, für die gleiche Tätigkeit wurde Holm vor einem Jahr noch königlich entlohnt)…

Da wir in den letzten Tagen nicht all zu viel Zeit hatten (ihr werdet schon sehen wofür), sind noch ein paar Artikel in der Pipeline. Es bleibt also weiter spannend…

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Kleine Story am Rande: Da kommt man völlig entspannt von der Ostküstentour nach Sydney zurück und was findet man da im Briefkasten? Ein kleines Erinnerungsgeschenk von den (französischstämmigen) Vorbesitzern unseres Vans: die haben nämlich am Tag unseres Erwerbs schön in der Buszone gehalten und eine horrende Strafe dafür bekommen, welche wir bezahlen müssen. Denn von diesen fiesen Wieseln haben wir natürlich keine Adresse und ohne die haben wir keine Chance, unsere Unschuld nachzuweisen. Naja, was lernen wir daraus? Traue niemals Franz… eh… Van-Verkäufern…


Jul 12 2009

Holm wundert sich – Teil 2…

“Ich wette, dieser Laden gehört zu ALDI SÜD!”

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Ja, da reist man um die halbe Welt, nur um wieder den ALDI-Brüdern das Geld in den Rachen zu werfen. Hier ein Beispiel aus Sydney, aber die gibt’s auch in viel kleineren Städtchen hier.

Was tut man nicht alles für gutes deutsches Pumpernickel…


Jun 9 2009

Hit the Road Jack!

Endlich, endlich geht’s los! H&M machen sich auf den weg in Richtung Norden.

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Winter in Sydney und mit 15 °C gebe ich mich noch lange nicht zufrieden. Die erste Reise im Super-Schrotti-Van. Wir sind schon seit drei Tagen unterwegs, aber dieses neuartige Internetz hat sich noch nicht überall im Outback durchgesetzt. Deshalb werden die Geschichten nachgereicht.

Erste Nacht in Port Stephens in Nelson Bay. Wir kommen an als es schon längst Nacht ist, was natürlich keine grosse Kunst ist, wenn die Lichter um Fünfe ausgeknippst werden.

Dunkel war’s, der Mond schien helle:

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Neue Leute treffen made easy: Gleich vor dem Eingang des Parks trafen wir Andrew und Joann und sind noch auf ein Bierchen in den Pöööb um die Ecke geschlichen. Ich will das Gespräch mal auf den Punkt bringen:

  • 170ml Beer – A Pony,
  • 285ml Beer – The Pot,
  • 425ml Beer – A Middie,
  • 485ml Beer – A Schooner,
  • 568ml Beer – A Pint – “The most economical, and results in the least trips to the bar – The only way to drink!”

War noch was? Ach ja! In Sydney gab’s zuletzt noch die Lichterspiele der Neuzeit. Man nehme ein ein paar Lampen und leuchte alles an, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Unter anderem haben Sie auch die Oper mit allerlei Mustern bestrahlt. Und so schaut’s aus:

sydney-opera-bloodcells

So, nun legt ihr auch mal los und schreibt uns ein paar Nachrichten. Einfach unten auf den “Comments“-Link unter der Nachricht drücken und drauf los schreiben!


May 21 2009

Story of Creo or how I learned that I can run pretty fast…

Oh boy, I gotta write this one down before it slips my mind. It’s a rather long one:

So it was a cold and windy day at Manly Beach, overclouded and all. Winds from different directions would make surfing close to impossible today. Taking the ferry to downtown Sydney seemed like a good choice. So I sat down in front of the boat and enjoyed the rough weather. Shaking ferry and a cool breeze in my hair. That’s more like it…

At some point there was this guy coming and sitting right next to me. The kind of construction worker with leather skin and a full beard one would think. He was a nice guy though. After I reminded him not to spill any beer he would offer me a drink as well. Actually one beer followed the other which got me in the mood for talking. Turned out, Creo was his name and he was born over here.

“You’re working there in Manly?”

“Errr, no mate. I’m not working at the moment. Work kind of sucks away all your time and inspiration, you know?”

Sure, I knew what he was talking ’bout. But his stories got kind of more and more interesting over time. Apparently he was 40 and had this Indian wife and two kids. And, my favourite part, he had this property…

“You know, I own this property. Probably worth like 1,4mio bucks. 1,5-1,6 maybe. I don’t care too much about the price though.”

“How come?”

“I just moved in there and made myself at home. I don’t know who it belongs to. The owner might even show up one day.”

All right, just so that I understand: He would own a million dollar property? That almost killed me.

“Actually I’m owning another house. I pretty wealthy. Life’s good, man…”

Yeah, right! I would feel kind of sorry for him. He probably told this story so often that he himself believed it. Well anyway, since I didn’t have any plans and all I decided to walk along with him for a while. First we bought yet another beer, of course. So every lady that passed us by was friendly greeted with:

“Hey, you two girls, you’re up for a party tonight?”

or

“Hey sweetheart, how’re you? Wanna join us?”

The girls didn’t really appreciate it too much though. But I couldn’t help but keep laughing all the time…

We just arrived at The Rocks and it would start raining when things got kind of dodgy. First he asked me how much money I would have and afterwards where I would live. “OK, Holm, focus, don’t tell anything!” – The beers made it hard though. I told him something about me not having any money left and just saving enough for the trip and all.

Anyhow, this was the first time I thought I really needed to get lost asap. Which was not as easy as it seemed. First of all because he had safely secured my belongings in his bag. I don’t even know why I gave it to him in the first place! Fuck those beers! Secondly he would not let me leave him and hold my arms and would insist to take me to the next pub.

There was this nice old English pub we went to and he would seriously just sit next to all kind of people and keep talking about his goddamn property and how fucking wealthy he was and that he was going to put up a fence or something for his fucking sheep while I was planning my escape from this English prison.

I figured the best chance would be the restroom. It took me all the energy and concentration that was left (did I tell you ’bout those beers?) and went to the toilet. Finally the moment would arrive when he wouldn’t look. I was going straight to the exit, not too hasty though. Close the doors behind me. And ran like fucking hell!

I guess I must have made it after all since I woke up the next morning in my beloved bed with quite a hangover. So I guess there are a thing or two we can learn from this story, too bad nothing comes to my mind right now…