Mar 22 2010

Update: Mein Name ist Trouble – Mr. Van de Trouble…

Kaum hatten wir die letzten Meter auf Tasmanien zurückgelegt und befanden uns schon fast wieder in der Fähre, fing es an…

Rattattattattattatta…

Hatten wir anfangs noch auf alleinige Besserung gehofft, wurden wir heute von der harten Realität eingeholt.

“Wahrscheinlich Auspuffkrümmer – das wird teuer!”

Ach nee, darauf wären wir gleich gar nicht alleine gekommen. Unser Auto haben wir inzwischen wohl bald zweimal in Reparaturkosten bezahlt. Davon waren alle Reparaturen von der Marke “Das wird teuer!”. Da ist ihm so kurz vor dem Ziel die Puste ausgegangen wie dem Vettel. Tragisch, tragisch, tragisch – und vor allem teuer, teuer, teuer…

Statt “Postkarten aus Australien” heißt unser neues Motto nun “Münzen… ähmmm… Scheine für Mr. Van de Camp“. Manja und ich verabschieden uns (mit Rattattattattattatta) in den Van zum Heulen…

Update:

Nachdem wir also 6 Stunden im Autohaus verbracht haben, während es sich der Van in der Werkstatt gemütlich machte, können wir nun folgendes berichten:

  • In Perth war ein Sturm, wie seit Jahren nicht mehr,
  • die Debatte um die Gesundheitsreform ist in vollem Gange und
  • Sandra Bullocks Ehemann hat sich mit einer tätowierten Nazischnalle vergnügt.

Aha, na wer hätte das gedacht. Diese neuartigen Fernsehgeräte sind wirklich informativ, vor allem wenn alle fünf Minuten der gleiche Mist wiederholt wird. Repetition sorgt für einen nachhaltigen Lerneffekt…

War sonst noch was? Ach ja – wir sind wieder $319 ärmer…


Oct 1 2009

+++ Eilmeldung +++

Wir sitzen gerade in einem muffigen aber immerhin klimatisierten Raum in Darwin fest, weil Mr. Van de Camp Mucken macht. Die Bremsen hören sich komisch an und überhaupt kommen jeden Tag neue Geräusche dazu.

Oftmals weiß man nicht, ob die Geräusche aus der Flora und Fauna kommen, oder vom Van selbst produziert werden. Durch Bremsen, Schalten und Rückwärtsfahren können wir immerhin schon drei heimische Vogelarten derart präzise imitieren, dass ortsansässige Ornithologen sich schon auf offener Straße die Köpfe nach uns verrenken…


Jun 25 2009

Ungebetene Gäste…

“Ach Du Scheisse!” – muss wohl in etwa mein Ausruf gewesen sein, als ich die Matte unter den Vordersitzen hochgehoben hatte. Wir hatten schon die letzten paar Tage des Nachts immer Ameisen an den Außenwänden unseres Vans, aber das war nichts gegen die Sicht, die sich uns nun bot. Da hatten es sich wohl einige Hundert Ameisen unter unseren Füßen bequem gemacht.

ants

“Manja, hol die Sprayflasche!” – hat wohl ungefähr mein nächster Satz gelautet. Jeder, der schon einmal durch diese Plagegeister heimgesucht wurde, wird mir wohl beipflichten können: “You don’t wanna mess with ants, son!”

Nachdem das halbe Auto auseinandergenommen war, konnten wir wohl einen Großteil der Plage zu Leibe rücken. Nun heisst es abwarten und Insektenspray trinken.

Stay tuned for the next episode of “Always trouble with Mr. Van De Camp”


Jun 17 2009

Mr. Van De Camp…

Im Regenwald gibt’s offensichtlich auch kein Internet, weshalb es auch jetzt erst wieder ein Lebenszeichen von uns gibt. Wir sind gerade in Surfers Paradise und es ist gar nicht mal soooo viel Paradise. Man stelle sich eine Kreuzung aus Las Vegas, Miami und Los Angeles vor. Aber dafür gibt’s reichlich Mc Donalds free WiFi und das ist unser bester Freund…

Damit der Pöbel befriedigt wird, hier ein paar Bilder von unserer “Neuerwerbung” – Mr. Van De Camp! So haben wir unseren Super-Schrotti-Van getauft. Stinkt wie Sau nach Sprit, die Gänge kriegste nie rein und wir würden wahrscheinlich durch keine Abgasprüfung kommen.

mr-vandecamp-robbery

Mr. Van De Camp gefällt es besonders gut an Stränden und in den Bergen bei Sonnenuntergängen. Siehe hier:

where-we-sleep

oder hier:

watching-the-world-go-by

Bilder vom Innenleben werden irgendwann mal gemacht, wenn wir den Van aufgeräumt haben…